Dienstag, 7. August 2012

Der Weg



Jeder Mensch geht im Leben einen Weg.
Wie schnell und wo lang wird oft von ihm, dem Zufall und anderen Dingen bestimmt.
Alle Wege sind steinig, vielleicht nicht auf den ersten Blick.
Doch jeder hat mit seinen Problemen zu kämpfen mal mehr und mal weniger.
Mein Weg bis hier hin ein sehr interessanter Weg.
Er ging ständig Berg auf und Berg ab oft am Abgrund vorbei und ich habe eine Menge dinge erlebt.
Und ich denke auch jetzt gibt es auf meinem Weg noch dinge die ich erleben und fühlen möchte.
Doch von Zeit zu Zeit wurde mein Weg immer mehr zu einem Marathon.
Menschen die länger Krank sind oder waren, sei es Psychisch oder Körperlich, machen diesen Marathon.
Jeder Tag auf dem Weg gleich dann einem Marathon man müht sich ab schreitet voran.
Man hätzt von A nach B kommt nie zur ruhe immer auf dem Sprung und dem Weg, dem Ziel der Besserung.
Anfangs huscht man noch jedem Sonnen schein hinter her folgt jeder Hoffnung und jedem Glaube.
An manchen guten Tagen merkt man dann gar nicht wie viel und weit man wieder gelaufen ist.
Man lenkt sich ab während des Weges während man doch mit dem Herzen immer noch der Sonne folgt.
An anderen Tagen setzt man sich einfach nur an den Straßen Rand kraftlos einen weiteren Schritt zu gehen.
Manchmal führt der Weg weite Sprünge nach vorn und weite Sprünge wieder zurück.
Und so ziehen die Jahre ins Land.
Jeder Mensch sammelt dabei Erfahrungen, Narben am Körper und auf der Seele.
Doch gehen wir weiter, leben wir doch für die Sonnigen Tage die irgendwo auf uns warten und vergessen lassen was dieser Weg uns Tag für Tag an kraft kostet. Kraft die dazu benötigt wird denn einen Fuß vor denn anderen zu setzen und zu Entscheiden wo es hingeht und damit zu leben was letztendlich im Leben passiert. Doch ist das ganze nicht immer so einfach und so bin ich im Moment manchmal einfach damit zu frieden am Straßen Rand zu sitzen. Bin glücklich einfach noch hier zu sein am Rand des Lebens das ich hier auch gar nicht weg will. Weil ich angst habe auf zu stehen um zu fallen und vom Rand zu fallen.
Doch ständig werde ich gedrängt von Menschen die auf ihrem Weg so viel schneller voran gehen und keine Zeit zu haben scheinen, auf zu stehen und weiter zu gehen. Die mir ständig Ratschläge geben wo hin ich gehen soll und was mich dort anscheinend erwartet. Dabei kostet es mich genug kraft einfach nur hier zu stehen und nicht willentlich dunkle Wege zu gehen, sondern weiter der Sonne entgegen zu sehen.
Darum stehe ich hier oft allein am Rande des Weges, meines Lebens.
Mit dem Blick starr zur Sonne gerichtet in den Träumen versunken die ich mir am Ende und während des Weges aus male.

"Hin zur Sonne"

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