Mittwoch, 12. Dezember 2012
Verantwortung übernehmen
Da habe ich endlich Post von der Rentenkasse.
Nach der ich den Aufforderungen nicht nach gekommen bin.
Und sie auf meine Mitarbeit angewiesen sind.
Das in meinem Fall kein Ausschließungsgrund nach §65 SGB1 besteht.
Ich soll mich bis zum 21.12 melden ob ich mich den Maßnahmen denn nun unterziehe.
Die sind so Witzlos... Es ist ja nicht so das ich es nicht versucht hätte diese Termine war zu nehmen.
Als ob ich nicht 3mal Angerufen habe, eine Mail und einen Brief geschrieben habe und versucht habe meine Situation zu schildern. Ihnen angeboten habe meine Ärztlichen Unterlagen zuzusenden, oder einen Hausbesuch machen können. Schön ruf ich halt ein 4 mal an und versuche es...
Mir geht es richtig gut mit der Aussicht ende des Monats mittellos da zu stehen.
Chronisch Krank mit Depressionen, auf der Straße zu stehen.
Aber hey das wäre ja nicht das erste mal in meinem Leben.
Damals auf Entzug mit Angststörung auf die Straße gesetzt.
Und heute... vielleicht provoziere ich es ja.
Ich kann gerne weiter versuchen die Verantwortung für etwas zu übernehmen was außerhalb meines Einflusses steht. Meine Krankheit.
Ich such mir einfach aus morgen Gesund zu sein, keine Panikatacken mehr zu haben und nicht Unter schmerzen zu leiden. Gehe einfach raus...
Bin einfach wieder verdammt gut drauf und finde in all dem einen Sinn.
Ich freue mich total auf meinen Geburtstag denn ich am 20 allein zu hause verbringen werde.
Auf das schöne Weihnachten nur ich mein PC und TV und auf ein frohes neues Lebens Jahr 2013.
Alle leben sie ihr Leben vor meinen Augen, während ich immer weiter an meiner Krankheit verzweifel.
Ich fühle mich wie der letzte Dreck der Gesellschaft also warum sollte man mir auch entgegen kommen, oder Finanziell helfen.
Wahrscheinlich ist es mein Plan alles in die Scheiße zu ziehen.
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Danke für deinen Kommentar auf meinem Blog.
AntwortenLöschenUnd genau das ist ja, worauf es mir ankommt. Es ist NIE leicht mit Krankheiten. Aber "die mit dem Krebs (jede andere Krankheit kann man hier einsetzen)" zu sein, umfasst keine Offenheiten mehr. Leute wissen, dass man Schmerzen hat; Leute wissen, dass man sterben wird. Und selbst wenn man sich umbringt, schiebt man es immer auf die Krankheit. Es ist nichts Verborgenes wie das geheime, lange hinweg getragende Leiden einer Depression oder wie in meinem Falle Dissoziationen, Panikstörungen und Persönlichkeitsstörungen. Geht es um psychisches Leiden, ist man in dieser Gesellschaft immer noch ein Rätsel. Eine physische Krankheit ist etwas "reales", etwas "Greifbares".
Konnte ich vielleicht ein bisschen verständlicher machen, was ich meine? Es sollte natürlich nicht heißen, dass ich Krankheiten in irgeneinem Sinne gut heiße.
Eigentlich beschreibt es doch ganz gut, was du gerade durchleben musst. Die Rentenkasse nimmt dein Problem nicht wahr, weil sie es wahrscheinlich nicht wahr haben wollen. Man wird immer als Bürde dastehen, egal wie sehr man sich bemüht. Ich zum Beispiel warte schon seit Monate auf einen Termin beim Amtsarzt, den die Agentur für Arbeit mir aufgebrummt hat. Auf meinen schriftlichen Kontakt reagiert man gar nicht erst und bei meinen Anruf wurde ich eher als bescheuert dargestellt als das man mir helfen konnte. =(
Hoffentlich bringt dir der vierte Anruf mehr als die vorherigen.
Dass du allein zu deinem Geburtstag bist, tut mir sehr leid. Wann ist er denn?
Und Weihnachten ist auch nur ein Tag wie jeder Andere. Es beruhigt vielleicht nicht, aber ich werd auch alleine in meiner Bude hocken und versuchen dem ganzen Trara aus dem Weg zu gehen.
So - hoffentlich hab ich dich jetzt nicht zu sehr zugetextet.
Liebe Grüße
Emaschi
Du, ich denke an dich.
AntwortenLöschenGib acht. Oke?
VG Joy
Okay, danke
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