Mittwoch, 27. Februar 2013

Eine Sache der Wahrnehmung



Ich war heute draußen im Wald.
Ich fühlte mich nicht ängstlich, es hat mir Spaß gemacht.
Es war nebelig und kalt, genau wie ich es mag.
Ich bin durch Blätterhaufen gestapft, habe mir die Bäume dazu angeschaut und meinen Gedanken nach gehangen. Dinge die ich früher als Kind getan habe, wo für man als Erwachsener aber kein Auge mehr hat.
Das ist schade...

Erwachsene Menschen, hetzen von Termin zu Termin, von Verabredung zu Verabredung. Ständig gestresst denn wir haben ja keine Zeit. Irgendwie gefangen in dem Eigenem Egotripp sich selbst und der Gesellschaft gerecht zu werden. Wenn ich daran denke, frage ich mich ab und zu ob ich dahin überhaupt zurück möchte.
In diese Welt voller Menschen mit ihren Regeln, Befehlen und Vorstellungen.

Manche würden sage das ich meine Zeit verschwende, anders betrachtet frage ich mich ob die Zeit aller anderen Menschen nicht verschwendet ist. Wann haben sie Zeit diese Dinge noch zu genießen Zwischen Schule Uni Arbeit Tot. Die Sache ist die, ich weiß nicht ob ich nicht auch Glücklich sein könnte mit mir und meinem Leben. Ich liebe das was ich mache, mehr hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich interessiert. Selbst als Kind konnte ich Stunden allein verbringen, mit meiner Fantasie, meinen Geschichten. Es hat mich nicht gestört. Aber natürlich liege ich auch den Zwängen der Gesellschaft, wo mein Leben nicht ins Bild passt.
Nicht "normal" ist. Deswegen bin ich unglücklich, denn jeder Mensch möchte Akzeptiert werden. Und das so wie er ist und wenn er das nicht wird, dann wird er unglücklich oder fängt an sich zu verbiegen um in die Form zu passen die anscheinen Akzeptiert wird.

Letztendlich bleibt alles eine Sache der Wahrnehmung, Leben, Glück und Zeit.


6 Kommentare:

  1. Fantasie ist etwas ganz besonderes und das darfst du dir von niemanden nehmen lassen!

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  2. Das Traurige ist doch, dass nicht nur Erwachsene von Termin zu Termin hetzen. Schon Kinder, meist schon im Vorschulalter, werden so umfunktioniert, dass sie eingestellt sind wie Roboter.
    Ich - wie anscheinend du auch - kann es mir auch kaum vorstellen, wie es ist in dieser Gesellschaft glücklich zu sein. Aber - und das ist wirklich überraschend - es GIBT Menschen, die mit dem Druck, dem Stress und der akzeptierten Ignoranz fertig werden und glücklich sind. Früher schob ich es auf die "Dummheit der Masse". Heute weiß ich, dass sie nicht dümmer/klüger sind als ich, sie wissen lediglich besser, damit um zu gehen.

    Bleibe stark.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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    1. Vielleicht ist das so.
      Traurig ist es in dem Fall auf jeden Fall.
      Und ich bin nicht sicher ob ich damit umgehen will.
      Ja nein vielleicht.

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  3. Also, ich bin glücklich.
    Nicht, weil ich mich mit irgendetwas abgefunden hätte oder gelernt hätte, Dinge zu akzeptieren, die ich eigentlich inakzeptabel finde. Ich habe einfach für mich selbst eine Balance gefunden zwischen 'Standart-Alltags-Leben' und 'kindisch-naiv-und-frei-und-glücklich-sein'. Ich könnte niemals Leben, ohne jede Schaukel zu testen, an der ich vorbei komme, Schneeflocken mit dem Mund zu fangen, bei Regen barfuß zu laufen und zu testen, wie weich das Gras auf den Wiesen ist.
    Aber ich würde auch depressiv werden, hätte ich nicht meinen Job, der mich jeden Tag dazu zwingt, aufzustehen und zu arbeiten. Denn dann würde ich mir nutzlos vorkommen. Ich wäre auf Ämter angewiesen, würde mich dadurch scheiße fühlen und müsste mich rumschubsen lassen.

    Du hast total Recht: Es ist alles eine Sache der Wahrnehmung. Eine Sache des Blickwinkels und der eigenen inneren Einstellung.

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    1. Das freut mich für dich wenn du einen Weg gefunden hast dich in dieser Welt und Umgebung glücklich zu fühlen, halt das fest :)

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