Montag, 1. April 2013

I can't fear death no longer, I've died a thousand times

Eigentlich hasse ich es allein zu sein.
Ich tue alles um allein zu sein und alles um mich nicht allein zu fühlen.
Ich habe angst Menschen näher zu kommen.
Ich kann nicht um Hilfe bitten.

Depression macht stark... Depression macht stark nach außen.
Du baust so harte große Mauern auf, die Niemand überwinden kann.
Du stehst immer wieder auf auch wenn es dich ständig wieder zu Boden reist.
Anstatt einfach sitzen zu bleiben und nach Hilfe zu fragen.

Depression macht schwach... Depression macht schwach von innen.
Hinter den Mauern möchtest du ständig schreien.
Fühlst dich hilflos und allein.
Selbstwertgefühl zerfällt in kleine Stücke und du greifst ständig nach den Splittern am Boden.

Die ständige Angst das alles zerfällt.
Du klammerst dich an die Angst, an die Mauern, weil es das ist was Bestand hat.
Menschen kommen, Menschen gehen... dies bleibt.
Es lässt dich nicht allein, fest geklammert an die Dunkelheit schreist du nach dem Erlösendem Licht.
Und weißt gar nicht ob du dich von deinen Mauern lösen willst.
Für wenn und welches Leben.

Manchmal habe ich einfach eine scheiß Angst und keine Ahnung wo hin damit.
Sie frisst mich auf... sie frisst alles auf...
Ich hasse die Menschen, ich hasse es das niemand hier ist, ich hasse mich weil ich niemanden in meine nähe lasse, ich hasse die Welt weil sie so ist und ich und sie das aus mir gemacht haben.
Weiter machen mit dem Gedanken das es besser wird.
Weiter machen weil es von einem erwartet wird.
Weiter machen weil es scheitern bedeutet auf zu geben.
Weiter machen weil es schwäche zeigt nach Hilfe zu fragen und man nicht noch schwächer erscheinen will.
Weiter machen weil es eh niemand versteht...
Allein weil sie alle irgendwann deine Hand los lassen.




"The days are a death wish
I am powerless
The fragile, the broken
Sit in circles and stay unspoken

Because we all walk alone on an empty staircase
Idle in halls and nameless faces




Have you ever taken a blade to your wrist
Or have you been skipping meals

Hold me close, don't let go, watch me
In this hospital for souls" 
BMTH - Hospital for Souls








1 Kommentar:

  1. Deine Worte sind bittersüß, eine Art heilendes Gift. Vielleicht ist es nicht viel, aber deine Worte kann ich verstehen. Du bist damit nicht allein, auch wenn es sich so anfühlt als wäre man hilflos den Gezeiten ausgeliefert.
    Bleib stark. Du wirst verstanden.

    Danke auf für deinen Kommentar auf meinem Blog. Ich lese gerne von dir.

    Liebe Grüße
    Emaschi

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