Donnerstag, 29. November 2012


Bitter süße Melancholie, Gedanken mehr schein als sein.
Schwarze Tränen in einem Traum in dem ich nach der Freiheit sehne.
Vergittert in der Realität voll Zweifel, selbst Zwang ein endlos langer Kampf.
Bring mich nach haus oder irgendwo hin.
Bring mich heim, ich will irgendwo geborgen sein.

Zeitlos bleibt die Sehnsucht ungestillt.
Komm tu mir weh, richtig weh nur so zum scherz.
Schneide tief in mein Herz, blute es aus.
Reiß es gleich raus, blutet es aus...
Nimm alles mein Stolz, mein sein.
Vergiss die Versprechen, lüge Täuschung wie sollte es anders sein.

Zeitlos bleibt die Müdigkeit in meinen Knochen.
Nimmt mir langsam das Lebenselixier.
Lässt mich kriechen auf allen vieren.
Raubt mir die Zeit, einfach schlafen wollen.
Zeit vergessen machen, danach steht mir der Sinn.
Doch alles zerbricht an tausend dingen.

Und alles so sinnlos, vergebens scheint, vom falschem Sein.
Nimm mir das letzte stück Kraft, bald ist es geschafft.
Keine Angst mehr vor dem was kommt, hast mir doch schon alles genommen.


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