Donnerstag, 22. November 2012

Der Tägliche Wahnsinn



Ich weiß nicht wie oft schon erwähnt... aber ich verstehe diese Welt nicht.
Diesen Jungel aus Regeln, Zwängen, Vorschriften.
Die Menschen mit ihren Meinungen, Urteilen, Denkweisen.

Das heißt das ich  so weit weg bin von dem was "Normal ist", was "Gesund ist".
Aber hey langsam stört es mich nicht mehr.
Im letzten Jahr habe ich mich Abgefunden damit wie ich bin, dass ich Krank bin.
Und Zerfleische mich nicht mehr selbst damit, warum wieso weshalb.
Es ist einfach so und ich bin noch da was solls, ist an diese Stelle getreten.
Ich versuche mich irgendwie damit zurecht zu finden.

Und ich bin froh das an manchen stellen das akzeptiert wird und mir wenigstens anscheinend versucht wird zu helfen. Wenn ich an meine Betreuerin bei der ARGE denke, kann ich ihr nur danken.
Das sie Hausbesuche gemacht hat etc. weil ich es selbst nicht Schaffe raus zu kommen.

Doch seit dem ich weiter geleitet wurde an die Rentenkasse, wo ich Anträge machen musste läuft alles nur noch scheiße. Ich hatte schon immer ständig Angst davor das mir irgendwann das Geld gestrichen wird weil ich nicht so kann wie ich sollte...
Ich war zu vor bei X Untersuchungen, jetzt schaffe ich es einfach nicht mehr.
Doch trotzdem verlangen sie bei der Rentenkasse einen.
Ich habe darauf hin 2mal per Telefon, 2mal Schriftlich Mail & Brief versucht es zu klären und mit zu teilen das ich es momentan nicht kann, dass ich ihnen Unterlagen zu schicken kann, an Ärzte weiter leiten kann, die einen Hausbesuch machen könnten.
Doch ständig nur Ablehnung und weitere Aufforderung mit der Androhung nichts zu bekommen wen ich dem nicht nach komme.

Dabei steht selbst in diesen Vorschriften das solche Termine nicht Gerechtfertigt sind unter bestimmten Bedienungen. Wo der Aufwand größer wäre als der Nutzen, es nur unter Schmerzen machbar sei, oder man Informationen von anderer Stelle einholen könne etc.
Ich mein ist das nicht gegeben ? Wie krank muss ich denn sein damit diese Gründe zu treffen ?

Von daher weiß ich nicht wie es weiter gehen soll.
Oder was die machen können, Einweisen würde schlussendlich auch nichts bringen.
Ich habe es ausprobiert und gerade bei einer Zwangseinweisung würde mir das in keinem Maße weiter helfen, nur noch weiter verstören. Und da ich nicht Suizid gefährdet bin so lange ich nicht so in die Enge getrieben werde können die mich dort auch nicht halten. Hier leben kann ich alleine auch, ich bekomme mein Haushalt, mein Essen auf die Reihe... daher wollten die mir auch damals keine dauerhafte Betreuung geben.
Nur wieder die Aussage doch bitte in eine Klinik zu gehen, in Behandlung...

Ich würde es gerne, doch schaffe ich nur das was in meiner Kraft liegt, in meiner Vorstellung.

Meine Vorstellung... sieht düster aus.
Wir werden sehen.... es ist ja nicht das erste mal.
Wie fühlt sich das Leben an ? Ohne Existenz Ängste ? Ohne ständige Schmerzen ?
Ohne Angst vor den Menschen ? Ohne Angst das Morgen alles vorbei ist ?
Ohne die Einsamkeit ? Ohne die Leere ? Ohne Angst vor Medikamenten ? Die Angst zu versagen...

Ich weiß es nicht mehr.


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