Dienstag, 20. November 2012

Selbst Hass und der Drang zur selbst Zerstörung



Ist es wirklich das ?
Der selbst Hass der mich gefangen in mir hält und meiner Situation.
Der Drang mich selbst zu Zerstören voller selbst Mitleid.
Die Hilflosigkeit die mich zerfrisst weil ich nicht weiß wie es weiter gehen soll.
Die Unfähigkeit Hilfe an zu nehmen, um darum zu bitten.
Die Selbstzweifel irgendetwas zu schaffen.
Der Wunsch Kind bleiben zu können.
Die Abneigung gegen Autorität, unbeugsam immer mir selbst folgend.
Meine Einstellung zu dieser Welt, mein Kampf mit ihr.
Meine art verträumt in den Tag hinein zu leben.

"Bin ich nur Glücklich wenn es schmerz?..."

Wahrscheinlich ein Teil von allem. Doch was kann ich machen... wenn ich bin wie ich bin.
Wenn all dies ein Teil von mir ist.
Wie soll ich es los werden, raus schneiden, weg werfen...
Bin ich zu wenig von dem was ich hätte sein können ?


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" Mit dem Kopf durch die Wand
 immer Gas als gäb´s kein Morgen
 scheissegal, schön auf Spur geschickt
 jeden Tag ein bischen mehr heute krass und morgen krasser
 den Engeln zeigen wie man den Teufel fickt
 es geht hart nach vorn
 für den Kick geboren
 kein zurück mitten rein ins Glück
 ich frag mich wieso ich solche dinge tu?

 weil ich so bin, weil ich so bin
 weil mein Inneres so tickt
 weil das Programm was in mir läuft mich von hinten fickt
 wünschte mir ich könnt es hacken und diesen Virus plätten
 mich von diesem Fluch befreien
 Scheisse aber nein

 neuer Tag neues Glück heute werd ich´s mir besorgen
 lach der Angst einfach ins Gesicht
 bin im Rausch- freier Fall 
Gang zurück und überschall
 egal was kommt im Sessel sterb ich nicht
 wenns mich zerreisst bin ich der Preis
 kein zurück mitten rein ins Glück 
du fragst mich wieso ich solche Dinge tu? 
weil ich so bin"


3 Kommentare:

  1. Du bist genug. Du bist genug und es ist falsch, dass diese Gesellschaft uns immer wieder versucht zu lehren, wir sind es nie, wir müssen immer mehr. immer besser. Es ist dieses Drängen nach Perfektion, dabei sind wir längst genug..
    Doch wenn du versuchst die Dinge aus dir heraus zu schneiden. Und glaub mir, ich weiß wie sich das anfühlt, wenn du alles was sich anstaut irgegendwann nur noch ausbluten kannst, weil es keinen anderen Weg nach draußen findet. Weil es das einzige ist, was dir noch zeigt, dass es dich tatsächlich noch gibt, dass du lebst. Dass du fühlen kannst. Aber wir wissen vermulich auch beide, dass diese Moment vorbei geht und danach alles wiederkommt. Und schlimmer wird. Und man im KH behandelt wird als hätte man den Arzt persönlich verletzt.
    Und dass man letzten Endes doch nie so tief schneiden kann, wie die Schmerzen sitzen.
    Ich hoffe sehr, dass du deinen Weg heraus finden wirst. Oder wenigstens einen Weg damit.
    Weil du ein toller Mensch bist.
    Ich habe dich schätzen gelernt.
    Als ich deinen Blog hier gefunden habe, hast du mir eine Angst genommen.
    Die vor dem Einsam sein.
    Alleine ist man. Aber einsam bin ich nicht.
    Ich habe nicht gewusst, was das alles ist, was mit mir passiert. Aber als ich deine Texte gelesen habe, und mich nicht nur hin und wieder selbst darin wieder gefunden habe, hast du mir Halt gegeben. Und eine Stütze dafür, irgendwie damit klar zu kommen. Und irgendwann da raus.
    Die letzte Schlacht gewinnen wir.
    Ich wünschte, ich könnte dir eine solche Stütze sein.
    Alles Liebe, deine Joy

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    1. Danke für dein liebes und langes Kommentar.
      Ich weiß zwar nicht genau wo mit ich das verdient habe ich freue mich wenn ich dir irgendwie helfen konnte.

      Na ja wenn du willst kannst du dich ja mal melden
      Gruß

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