Donnerstag, 19. Mai 2011

Schuld... ein erklärungsversuch....

Ich versuche mal zu erklären warum ich mich immer schuldig fühle...
Warum ich so große Angst vor dem verlassen werden habe...
Wieso ich mich so sehr nach Geborgenheit sehne...
Ein Erklärungsversuch meines Ich´s.
( Ich weiß nicht wie viel oder wie weit ich komme )



Warum... also ich denke die Schuld und Angst wurde am stärksten mit 14-15 geprägt.
Eine Zeit wo es angefangen hat mit mir und meinem Leben schief zu laufen.
Mit 12-13 fing es an das die vielen Umzüge und die falsche Aufmerksamkeit meinen Stiefvaters in meiner Kindheit ihren Tribut vorderten.
Eine Zeit die wohl für Niemand wirklich einfach ist...
Und ich fing an in einer Depression zu versinken.
Vieles lief schief... von der Schule bis zu den Falschen Freunden.
Mein Stiefvater machte mir weiter druck...
Mit dem Ich nicht klar komme...
Der Grund warum ich zu dem Zeitpunkt ab gehauen bin von zu hause..
Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten...
Hier fing es auch langsam mit den Drogen an.
Erst langsam und selbst Therapie mal wieder gut drauf zu sein, abschalten zu können.
Im Grunde nichts was viele nicht auch durch gemacht haben.
Was im Nachhinein sich vll auch nach 2-3 Jahren, gebessert und vergangen wäre.
Mit genügend Verständniss Liebe und einem Festen Umfeld.
Na ja... aber es kam anders...
Ich mache meiner Mutter keinen Vorwurf...
Sie hatte es selbst extrem schwer zu der Zeit.
War einer der ein zigsten Menschen die es überhaupt mit mir versucht haben.
Die geschaut haben wie es mir besser gehen könnte.
Doch war mit dem Nichts wollenden mir wohl einfach überfordert was ich gut verstehen kann.



Mit 14-15 ich weiß es einfach nicht mehr genau... zu lange her zu viel verdrängt.
Ist mein Stiefvater ausgeßogen...
Der 2 Vater der gegangen ist...
Und dumm wie Kinder nun mal sind geben sie sich selbst für alles die Schuld.
Wenn man ihnen nicht versucht klar zu machen das es nicht so ist...
Und selbst dann wird es nicht einfach sich nicht Schuldig zu fühlen.
Doch wenn dir noch gesagt wird... das DU schuld bist daran.... das es kaputt gegangen ist...
Ich die Schuld dafür Trage... weil ich so viel scheiße gebaut habe...
Nun ja... dann fühlt man sich halt wirklich schuldig...
Und ich fing an richtig in meiner Depression zu versinken.
Wollte gar nicht mehr raus...
Wollte mein leben systematisch zum Ende führen.
Was ich auch Prima geschafft habe.
Ich fing an jeden Tag Drogen zu nehmen Interessierte mich für nichts anderes mehr.
Bin nur noch in die Schule gegangen damit alle mich in ruhe gelassen haben.
Habe dicht gemacht und bin letztendlich auf der Hauptschule gelandet.
Nicht weil ich vielleicht zu dumm war... nein weil ich es wollte es mich einfach nicht interessiert hat.
Der Plan ging auch Prima auf... mit 18 hatte ich mich mit den Drogen und meinen nicht willen in eine Sackgasse gebracht.
Körperlich vollkommen am ende mit 48kg Drogen zu nehmen ohne Pause forderte sein Opfer...
Und ich bin fast drauf gegangen...

Ein Punkt wo ich mein Leben ändern wollte...
Eine Nah-Toterfahrung die mein Leben verändert hat.
Weil ich auf ein mal Angst hatte... Angst zu sterben.
Die vorher nicht da war.
Ich wollte da raus... wollte etwas aus meinem Leben machen.
Und ich Danke das gerade in dieser Zeit eine Person immer da war.
Immer zu mir gestanden hat... ohne sie wäre und hätte ich das sicher nicht gemacht...
Oder irgendwie weiter geschafft...
Und es lief... irgendwie vorwärts...
Durch den Drogenentzug und meine Nah-Toterfahrung habe ich eine Angststörung entwickelt.
Wo mit ich anfangs auf Entzug nicht mal 100m aus dem Haus gehen konnte ohne Extrem Panisch zu werden.
Als mich meine Mutter zu der Zeit raus geworfen hat weil sie mit mir und der Situation nicht mehr klar gekommen ist... bin ich nach einiger Zeit mit ihr zusammen gezogen...
Weil sie immer noch da war... auch nach Jahren...
Auch nach dem ich scheiße gebaut habe... nichts auf die Reihe bekommen habe.
Und ich danke ihr dafür...


Und allein auf sich gestellt fing ich an mir mit ihr ein neues Leben auf zu bauen.
Was auch alles mehr oder weniger gut geklappt hat.
Ich habe meine Angst besiegt.
Ich habe die Drogen besiegt.
Und ich fing ein neues Leben an.
Mir bzw uns ging es gut...
Ich wollte selbst eine Familie haben.
Ein Kind... bei dem ich alles anders machen kann.
Bei dem ich für immer und ewig bleiben werde genauso wie bei ihr.
Vielleicht etwas Naiv... zu diesem Zeitpunkt...
Aber es war mein Wunsch... mein Traum.
Und mir ging es gut...
Sie wurde Schwanger und hat mir meinen Engel geboren.
Denn ich über alles Liebe...

Doch hier fing es an langsam wieder schief zu laufen.
Zu mindestens in unserer Beziehung.
Die nie leicht war...
Immer schon seine extremen hatte.
Wir trotzdem immer zusammen gehalten haben.
Nur es wurde hier auf eine Art-Extrem mit der ich nicht umgehen kann.
Mit mehr Druck und Schuld...
Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen...
Ich Lieb/Hasse sie bis heute...
Und ich bin sicher an vielen schuld...
Ach was sage ich...
Ich gebe mir die volle schuld daran, dass es kaput geangen ist.
Ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe.
Und bevor ich voll durch drehe oder sie...
Bin ich gegangen...
Etwas was ich mir bis heute nicht verzeihen kann..
Meinen Engel zu verlassen.
Es genauso zu machen wie meine Väter.
Doch ich wusste keinen besseren Weg.
Erst mal da raus...
Einen Weg zu suchen um wieder zusammen zu kommen.
Einen Weg zu finden mein Leben damit nicht wieder zu zerstören.

Meine Welt geriet aus den Fugen...
Nichts desto trotz machte ich weiter...
Weiter meine Schule... suchte mir eine Wohnung um erst mal Abstand zu gewinnen.
Vielleicht war es zu viel Abstand... um einen Weg zu suchen die Beziehung wieder auf die Reihe zu bekommen.
Dann kam der Umzug... und die Schmerzen die ein paar Tage zu vor von einer Auseinandersetzung herrührten.
Erst dachte ich die gehen schon von alleine Weg... taten sie aber nicht.
Und meine Reise voller Schmerzen begann...
Mit dem Besuch bei 100 Ärzten & Klinik etc... etwas was ich jetzt nicht näher ausführen will.
Bzw schon gemacht habe.
Hier fing es an nach und nach alles wieder Kaputt zu gehen.
Meine Psyche mein Körper.
Monat für Monat schwindete mehr meiner Kraft..
War ich zu erst mit einem Lächeln und der Hoffnung unterwegs von Arzt zu Arzt...
Wurde auf dem Lachen ein Weinen und aus der Hoffnung Angst...



Und nun sitze ich hier...
Gescheiter mit mir... mit meinem Leben wieder ein mal.
Und Kämpfe gegen meinen Untergang, gegen mich selbst.
Das ist der Grund warum ich mich immer Schuldig fühle...
Mich nie genug fühle, unfähig für alles finde...
Ich nie wirklich okay war...
Ich eine so große angst habe vor dem Leben, vor dem Sterben und verlassen werden.
Daher mache ich mich immer zum Idioten... um von allen geliebt... oder mind nicht gehasst zu werden.
Darum baue ich oft scheiße... wenn ich unter druck gerate...
Wenn ich mich ungewollt & ungeliebt fühle.
Nicht akzeptiert fühle...
Deswegen halte ich trotzdem mich immer wieder an der "Liebe" fest...
Sehne mich so sehr nach Geborgenheit und jemand der einfach zu mir steht.
Und ich glaube immer wieder dran... vielleicht Naiv weil ich damit oft auf die Fresse falle.
Aber egal... ich glaube an meine Träume an meine Wünsche.
Würde ich das nicht tun, wozu soll ich dann leben?...
Und es ist das was auch einen Teil von mir aus macht...
Mich zu einem sehr Emotionalen Sensiblen und Verträumten Menschen gemacht hat..

... also Träume ich weiter ...
Nach Erlösung...
Nach Liebe...
Und vielen vielen anderen Dingen...
Willkommen in meiner Traumwelt...
Wo Alpträume und Wunschträume sich rasant abwechseln von Tag zu Tag.



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